Erfahrungsberichte

Wie ich schon angekündigt habe, gibt es nun eine neue Rubrik in meinem Fotoblog.

Dabei werde ich nicht so sehr auf die technischen Details eingehen, da man die ohnehin in jedem Testbericht lesen kann. Sondern, wie aus dem Namen schon hervorgeht, handelt es sich um meine ganz persönlichen Erfahrungen, die ich mit meinem Equipment in der Praxis gemacht habe.

Unterteilen möchte ich diese Rubrik in mehrere Unterthemen: Kamera, Objektive, und Zubehör.

 

Objektive:

Sigma 17-70 OS HSM, 2,8-4,0

Bei diesem Objektiv handelt es sich um ein klassisches, sogenanntes “Immerdrauf”. Und das ist es in der Tat. Es ist bei mir eigentlich fast ständig drauf, oder zumindest immer mit dabei, wenn ich unterwegs bin.

Es ist zwar relativ gross und schwer und mit 72 mm Filterdurchmesser kosten auch diverse Filter schon wieder etwas mehr, doch für mich ist das akzeptabel. Für mich kamen beim Kauf eigentlich nur dieses oder ein Tamron 17-50 mm in Frage. Für das Tamron spricht die Durchgehende Lichtstärke von 2,8 und dass es um eine Nuance schärfer sein soll. Das Sigma hingegen hat dafür – erstens – einen lautlosen und recht schnellen Ultraschall Antrieb. Was sehr gefällig ist, wenn man eher unauffällig bleiben möchte. Auch ist die Akzeptanz bei den zu Fotografierenden höher, wenn man nicht mit einem lauten Stangen AF vor ihrem Gesicht hin und her rödelt (meine Mutter ist da sehr leicht reizbar ;) ). Und zweitens mehr flexibilität durch die grössere Brennweite. Gerade den Bereich zwischen 50 und 70 mm nutze ich sehr oft, was schlussendlich Ausschlaggebend für das Sigma war.

Selbst bei Sportaufnahmen (Jänner Rallye 2012) habe ich sie dabei gehabt. 70 mm waren für die meisten Bilder vollkommen ausreichend. Allerdings sollte bei dieser Brennweite 1-2 Stufen abgeblendet werden, da die Abbildungsleistung in dem Bereich etwas abnimmt. Bei Offenblende sind die Bilder in der Bildmitte noch  ganz passabel, zum Rand nimmt die BQ ab. (was beim Tamron jedoch nicht anders sein soll). 1 Stufe abblenden verbessert die BQ bereits deutlich. Ebenfalls etwas schade ist, dass die Lichtstärke relativ schnell abfällt. 2,8 hat man nur bis etwa 25 mm und bereits ab 50 mm Blende 4,0. In Innenräumen ist damit in vielen Situationen schon ein Blitz nötig, wo Lichtstärkere Objektive noch ohne Auskommen würden.

Der OS (integrierter Bildstabilisator) ist für diese Brennweiten ebenfalls noch nicht relevant. Besonders für Pentax Kameras, da diese ohnenhin über einen Bildstabilisator im Gehäuse verfügen. Soweit ich weiss, werden die neueren Modelle des Sigma 17-70 bereits  ohne OS gefertigt, sind somit etwas leichter und vermutlich auch günstiger.

Für mich ist dieses Objektiv der beste Kompromiss aus Brennweite und Bildqualität. Gepaart mit lautlosem AF, ist es für mich der Ideale begeleiter. Egal ob bei Partys, Familienfeiern oder Veranstaltungen aller Art.

 

Sigma 70-300 4-5,6 DG APO, Makro

Mein erstes 70-300 Telezomm Objektiv war eigentlich ein Tamron 70-300, 4-5,6 Di LD Macro.
Es war in punkto schärfe zwar dem Sigma ebenbürtig (darauf gehe ich noch genauer ein), jedoch ist es auch wegen seinen starken Farbsäumen (Chromatische Aberration – kurz CA) berüchtigt.
Das war der Grund warum ich es verkauft habe.
Also folgte dem Tamron, das Sigma Telezoom. Eine Zeit lang hatte ich beide Gleichzeitig, deshalb hatte ich die Möglichkeit sie direkt zu vergleichen.
Kurz zusammengefasst stellte ich folgendes fest: Der AF des Sigmas ist etwas schneller als der des Tamron und ich würde ihn, für ein Telezoom, als recht flott bezeichnen. Das Sigma ist bei Offenblende, im Vergleich zum Tamron, in der Bildmitte schon erstaunlich scharf, zum Rand hin nimmt die Schärfe deutlich ab.
In den mittleren Brennweiten ca. 100-200mm sind beide etwa auf gleichem guten Niveau. Ab etwa 200mm lässt die Schärfe beider Linsen nach, mit leichten Vorteilen für das Tamron. Allerdings verstärken sich von da an auch die CA´s immer mehr. Probleme mit CA´s hatte ich mit dem APO bisher noch nie.
Am besten ist das Sigma (als auch das Tamron) bis 200mm Brennweite, und 2 Stufen abgeblendet.
Ich zumindest habe es mir zur Angewohnheit gemacht, nur mehr in Ausnahmefällen bis 300mm zu gehen, dann sollte man jedoch schon gutes Licht und eine Kamera mit hoher ISO-Empfindlichkeit haben.
Denn Abblenden auf f8-10 ist dabei Pflicht.

Auch Makro Fotografien lassen sich mit dem Sigma noch sehr gut machen. Natürlich nicht so Detailreich wie mit einem richtigen Makroobjektiv, aber doch sehr brauchbar.
Dabei hat das Objektiv einen Umschalter zum Makromodus, der bei 200mm beginnt und den Mindestabstand von 1,5m auf 0,95m verringert.
Der Abbildungsmaßstab kann somit auf bis zu 1:2 vergrössert werden. Aber auch hier gilt wieder, möglichst nicht über 200mm gehen.

Ich bin mit meinem Objektiv sehr zufrieden, wenn man eben ein paar Dinge, wie Brennweite und abblenden beachtet.
Jedoch würde ich gerne öfter bis 300mm gehen können, ohne deutlichen Verlust der Bildqualität. Das ist aber noch mit keinem Objektiv in dieser Preisklasse möglich. Auch das OS DG von Sigma, oder das Pentax 55-300mm  sollen da nicht viel besser sein.
Eine schöne und noch relativ günstige Alternative wäre z.b. das Tamron 70-300 VC USD, aber leider wird es nicht für Pentax Anschluss hergestellt. Ansonsten wird es mit sehr guter Bildqualität bis 300mm, oder darüber auch schnell sehr teuer und bis jetzt bin ich nicht bereit so viel Geld in mein Hobby zu Investieren.

Somit ist das Sigma 70-300 f4-5,6, APO, Makro unter den 70-300´ern, für mich der Preis/Leistungssieger für Pentax Anschluss.

 Pentax DA 35 f2,8 Macro, limited

Das DA 35/2,8 ist mein erstes und bislang einziges Pentax Objektiv aus der Limited (kurz ltd.) Reihe. Diese Objektive zeichnen sich dadurch aus, dass sie handgefertigt sind. Was vor allem den Vorteil hat, dass eine breite Serienstreuung zwischen sehr guten und weniger guten Exemplaren, durch die manuelle Kontrolle, weitestgehend vermieden wird. Ebenfalls heben sich diese Objektive durch die verwendeten Materialien von der Massenfertigung ab. Das Gehäuse ist aus Aluminium, ebenso wie die integrierte, herausziehbare Streulichtblende. Das macht die Limited Serie zu echten “Handschmeichlern” an denen nichts ruckt und hakelt, sondern alles butterweich läuft. Allerdings waren diese Dinge für mich eigentlich kein Kaufkriterium. Sondern die Tatsache, dass es die 35mm Standardbrennweite mit einem 1:1 Makroobjektiv kombiniert. So erfüllte ich mir den Wunsch, nach einem kleinen und leichten Makro, neben dem Sigma 105/2,8.

Zuvor besaß ich das Pentax DA 35/2,4. Eine Budgetlinse, hauptsächlich aus Plastik gefertig, aber mit einer exzellenten Abbildungsleistung. Volle Offenblendtauglichkeit und minimal Abgeblendet richtig scharf bis in die Ränder. Als Makroobjketiv, ohne Zubhör wie Vorsatzlinse, oder Zwischenring, leider jedoch völlig unbrauchbar.

Glücklicherweise steht das ltd. in punkto Offenblendtauglichkeit dem 35/2,4´er in nichts nach. Aufnahmen im Nahbereich bestechen durch ihre Schärfe und Brillanz. Als Beispiel dieses Bild. (eines meiner Lieblingsbilder) Bis auf die weiße Umsäumung wurde kaum etwas Nachbearbeitet. Oder das “Tropfenbild”, das stark gecroppt ist und dennoch über diese Details und Schärfe verfügt.

Etwas anders sieht es bei Aufnahmen aus, bei denen das Fotoobjekt weiter weg ist. Für Portraits bis etwa zur Hüfte ist es echt toll. Ganzkörperaufnahmen, bei denen das Objekt schon mehrere Meter entfernt ist, oder Gruppenfotos fehlt meiner Meinung diese Brillanz ein wenig. Schwer zu beschreiben, es ist sicher nicht schlecht, aber für solche Aufnahmen verwende ich lieber mein Sigma 17-70. Laut Pentax wurde dieses Objektiv auch für Nahaufnahmen “optimiert”. Was das genau bedeutet weiß ich nicht, aber ich kann bestätigen, dass es im Bereich bis ca. 2 Meter entfernung am besten ist. Ach ja, nicht vergessen sollte ich dass das Objektiv “Quick-Shift” hat. Das bedeutet, dass nach dem automatischen Fokussieren, der Fokus noch manuell veränderbar ist, ohne den AF abzuschalten. Das ist echt toll bei Makroaufnahmen, um den Schärfepunkt wirklich exakt einstellen zu können.

Wer sich aus Makrotauglichkeit nichts macht und superbe Fertigungsqualität aus hochertigen Materialien eine untergeordnete Rolle spielt, für den ist das DA35/2,4 die richtige Wahl. Wenn man das Objektiv jedoch, so wie ich, hauptsächlich für den Nah-und Makrobereich nutzt, bieten sich kaum Alternativen an und ich habe den Kauf nicht bereut.

 

Sigma 120-400 OS HSM, DG 4,5-5,6 APO

Es wird wieder Zeit für einen neuen Erfahrungsbericht.

Ich möchte diesmal ein paar Zeilen über das Telezoom 120-400 von Sigma schreiben.

Die Version die ich habe, verfügt bereits über Ultraschallantrieb (HSM) und einen, im Objektiv verbauten Stabilisator (OS).

Letzterer erlaubt einem, durch einen Ruckelfreien Sucher zu blicken, was bei langen Brennweiten sehr hilfreich sein kann. Die gängige Meinung ist, dass der OS besser bei langen Brennweiten besser ist, als der Kamera interne Stabilisator (SR). Da ich noch zu wenig Vergleichsbilder mit den Unterschiedlichen Stabi´s gemacht habe, (bis jetzt habe ich hauptsächlich mit OS fotografiert), möchte ich dazu noch nichts sagen. Werde meine Erfahrung aber baldmöglichst hier nachreichen, sobald ich Aussagekräftige Vergleiche machen konnte. Nachtrag: Nach zahlreichen Bildern mit beiden Varianten des Stabilisators, sind mir keine eklatanten Unterschiede im Bildergebnis aufgefallen. Jedoch werde ich wohl beim OS bleiben, da ich den stabilisierten Sucher nicht mehr missen möchte. Bei 400 mm ist es damit viel leichter, die Bildaufteilung zu gestalten, als mit einem wackeligen Sucherbild. Des weiteren ist der OS auf zwei Stufen einstellbar: Stufe 1 gleicht horizontale und vertikale Bewegung aus, Stufe 2 nur vertikale. Speziell um „Mitzieher“ machen zu können.

Der HSM arbeitet ausgesprochen leise, aber auch besonders langsam. Dazu kommt noch, dass das Objektiv manchmal Schwierigkeiten hat, scharf zu stellen. Das heißt, dass es solange das Auslösen verweigert, bis man kurz weg schwenkt und neu auf das Objekt scharfstellt. Das hat mir leider schon den ein oder anderen guten Schnappschuss gekostet. Auch für Vögel im Flug ist es etwas zu langsam, wenn der Fokus nicht zuvor schon einigermaßen stimmt. Bis der Fokus von einem zum anderen Ende durchläuft, ist das Federvieh meist schon weg.

Obwohl es über die Bildqualität, im Netz sehr konträre Meinungen gibt, kann ich sagen, daß mein Exemplar sehr gut abbildet. Wahrscheinlich gibt es eine hohe Serienstreuung und es sind doch auch einige Gurken im Umlauf. Zwar sollte man es vermeiden mit Offenblende zu fotografieren, aber selbst bei voller Brennweite mit f6,3 ist es schon recht gut in der Bildmitte. Abgeblendet auf f8, wenn es die Lichtverhältnisse erlauben, ist es sehr gut, auch bis in die Ränder. Anders als bei meinem 70-300´er baut es auch am langen Ende kaum ab. Qualitätsverlust zwischen 300 und 400 mm Brennweite muss man schon auf Pixelebene suchen, um überhaupt einen festzustellen. Von CA`s keine Spur und Vignettierung ist mir noch an keinem meiner Bilder störend aufgefallen. (die meisten Vogelbilder auf meiner Seite wurden ja damit gemacht)

Zum Thema Größe und Gewicht, möchte ich hier nichts schreiben. Man muss sich einfach darüber im klaren sein, dass diese Optik schon recht speziell ist. Das nimmt man nicht mal eben schnell mit. Für Wildlifefotografie gibt es leider kein kleines und leichtes Objektiv.

Abschließend kann ich sagen, dass das Sigma 120-400 OS HSM sicher kein perfektes Telezoom ist. Vor allem der AF ist der Schwachpunkt an dem Objektiv. Aber wenn ich berücksichtige, dass ich damit bis 400mm Brennweite sehr gute BQ habe und das zu einem immer noch relativ moderaten Preis, nehme ich diesen Nachteil in Kauf. Allerdings spiele ich mit dem Gedanken auf ein Sigma 150-500 um zu steigen. Da gerade für Vögel Brennweite entscheidend ist. Der Vorteil des 120-400´er dass es etwas Lichtstärker ist, hält mich aber irgendwie noch ein bisschen davon ab.

Kamera:

Pentax K-r

Das erste was mir an der K-r auffiel, waren Ihre geringen Abmessungen. So eine kleine handliche DSLR war für meine grossen Hände manchmal schon etwas schwierig zu halten. Der kleine Finger hatte am Griff einfach keinen Platz mehr, so habe ich ihn entweder weggespreizt, oder unter der Kamera gehabt. Wenn man mal nur mit einer Hand fotografieren kann, weil man z.b. die Kamera, für ein Makro weghalten muss, dann wird es schon etwas schwierig, damit nicht zu verwackeln.

Abgesehen davon ist die Verarbeitungsqualität sehr in Ordnung. Der Griff ist gummiert, was einem ein sicheres Gefühl gibt, dass einem die Kamera nicht aus der Hand rutscht und auch das Plastik fühlt sich wertiger an, als an so manchen Mitbewerber in diesem Preissegement.

Anfangs war ich der Meinung ich brauche unbedingt einen Batteriekorb für AA Akkus. Das erwies sich jedoch, für mich, als trugschluss. Das Hieneingeben und Herausnehmen der Akkubatterien geht so fizzelig, dass man beim Wechseln schon mal 1-2 Minuten Zeit verliert. Passiert einem das, wenn gerade der Spannendste Moment zum Festhalten ist, ist das natürlich sehr ärgerlich. Deshalb kaufte ich mir zu meinem Original Pentax Akku noch 2 Nachbau Akkus von “Blumax”. Ich konnte keinen Unterschied zum Original feststellen und die Zeit zum Wechseln, geschätzt vielleicht 10 Sekunden!

Ein grosses Thema bei der K-r ist der Autofokus. Da ein paar Nutzer offensichtlich Probleme mit Frontfokus bei Kunstlich haben. Ich kann für mich behaupten, dass ich davon gar nichts bemerkt habe. Der AF saß bei mir meistens sehr gut. Ausserdem bietet die K-r die Möglichkeit der Fokusfeinjustierung, mit der man einen leichten Fehlfokus (Front & Back) ausgleichen kann. Allerdings ist mir, seit ich die K-5 habe, schon aufgefallen, dass die Ausschussbilder weniger geworden sind. Das führe ich jedoch nicht auf einen Fokusfehler der K-r zurück, sondern dass der AF der K-5 generell besser ist und sicherer das Objekt trifft.

Einmal musste ich meine Kamera zur Reparatur einschicken. Da das Einstellrad nicht mehr so reagierte, wie es sollte. Das dürfte ein Fehler der ersten Generation gewesen sein, der bei neueren Chargen nicht mehr auftrat. Der Fehler wurde anstandslos von einem Pentax Service Partner auf Garantie behoben und er trat nie wieder auf.

Alles in allem war ich mit der K-r sehr zufrieden und kann sie jedem der gerne mit der Fotografie anfangen möchte, wärmstens empfehlen.

Nachtrag:

Mittlerweile gibt es seit einiger Zeit die Pentax K 30. Das Nachfolgemodell zur K-r. Ohne diese Kamera zu besitzen, ist sie aufgrund der besseren Ausstattung der K-r sicherlich vorzuziehen und für den Ambitionierten Einsteiger bestens geeignet. Bietet sie doch in punkto Ausstattung einiges was sonst nur den Pro und Semi-Pro Bodys vorbehalten ist.

Pentax K-5

Da ich Technikbegeistert bin und ich hin und wieder ein neues “Spielzeug” brauche – auch wenn ich es eigentlich nicht wirklich brauchen würde – kaufte ich mir, die eine Klasse über der K-r angesiedelte K-5.
Das momentane APS-c Flaggschiff von Pentax.

Von anfang an war ich von der fabelhaften Bedienung, mit den vielen direkten Einstellungsmöglichkeiten begeistert.
Was mir früher gefehlt hat, z.b. mit einer Taste den AF Punkt, oder die Belichtungsmessung zu ändern, das kann mir die K-5 bieten.
Auch das für diese Klasse typische Schulterdisplay fand ich sehr praktisch. Oder das 2. Einstellrad sind eine Bereicherung im Bedienkomfort.
Ebenfalls von Vorteil ist die Möglichkeit, einen Batteriegriff (BG) verwenden zu können. Damit liegt die Kamera schön satt in der Hand – auch bei Hochformtataufnahmen.
Mittlerweile besitze ich die K5 fast ein Jahr und kann zu meiner vollsten Zufriedenheit behaupten, dass es kaum etwas gibt, dass ich an dieser Kamera bemängeln könnte.
“Störend” finde ich z.b. dass es hin und wieder passiert, dass die Kamera “einfriert”. Meistens passiert es mit den Nachbau Akkus, wenn die Kapazität nachlässt. Die Kamera zeigt zwar noch 2/3 voll an, aber es kann passieren, dass nach dem Auslösen nichts mehr geht. Dann hilft nur Akku wechseln. Mit dem Original Akku ist mir das noch nicht aufgefallen.
Wahrscheinlich ist es daher kein Kameraproblem, sonder eher der Akku, der Brösel macht…
Leider gibt es bei Pentax auch kein Schwenk oder wenigstens ein Klappdisplay. Das würde bei Makrofotos die Sache oft wesentlich vereinfachen. Ebenso wie Fokus-Peaking. Dabei wird am Display die Schärfekante elektronisch eingeblendet, um genau zu erkennen wo der Schärfebereich liegt. Das bekam erst die neuere Pentax K30 spendiert.

Die Nachfolgerin der K5, die K5II wurde mit einem neuen AF System ausgetattet, das noch schneller und sehr zuverlässig bei schlechtem Licht arbeitet. (habe mit der K5 aber auch keine Probleme mit Fehlfokus).
Daneben gibt es noch die K5IIs, die ohne Tiefpassfilter kommt. Dadurch erhält man noch mehr Detailschärfe, auf Kosten von möglichen Moiré Effekten.

 

Zubehör:

folgt…